
Das „Alte Haus" in Kirchheim unter Teck
Geschichte und Architektur
Gegenüber dem Oberen Tor, am Beginn der Dettinger Straße, steht das Alte Haus (Große Herberge). Das Gebäude ist 1537/38 erbaut worden und diente bis 1662 Reisenden als Herberge, wenn sie abends nicht mehr durch die Stadttore gelassen wurden.
Von 1662 bis 1902 wurde es als württembergisches Forsthaus genutzt, dann wurde es von der Stadt Kirchheim unter Teck gekauft und diente schulischen Zwecken. 1982 wurde es von einem Architekten erworben und vorbildlich renoviert.
Das Alte Haus ist das früheste Beispiel für Zierfachwerk im württembergischen Raum. Schmuckstück ist die Giebel-Fassade zur Altstadt hin mit ihrem einmaligen Renaissance Fachwerk. Sehenswert ist auch das repräsentative Sichtfachwerk im Haus und die restaurierten Deckenmalereien aus dem 16. Jahrhundert.
Heute gehört das ALTE HAUS unverzichtbar zum Kirchheimer Stadtbild. Es ist im Besitz der Familie Schweitzer – von Arnim.
Zeitleiste
1498
Erste urkundliche Erwähnung eines Vorgängerbaus
1538
Erbaut von Herzog Ulrich von Württemberg. Herberge vor dem Oberen Tor
1662
Sitz der zentralen Verwaltung des Kirchheimer Forsts
1902
Von der Stadt gekauft, schulische Nutzung
1978-1983
Restaurierung durch Dr. Schweitzer
Heute
Im Besitz der Familie Schweitzer – von Arnim
Bildergalerie

Das Alte Haus um 1850
Historische Darstellung mit Pferdekutsche

Winterliche Pracht
Das Gebäude in der kalten Jahreszeit

Kunstvolle Details
Dachverzierungen mit Blick zur Altstadt

Marktplatzperspektive
Das Alte Haus vom Marktplatz aus gesehen
Video-Tour

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